Hörgeräte beißen nicht

von Ute Wulfert
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Was für eine Anlaufphase – bis Oma endlich dieses kleine Ding hinterm Ohr zu schätzen wußte.

„Ich brauch keine Hörgerät“ „Ich kann sehr wohl noch gut hören“ „Ich hör das, was ich wissen muß“

Was es auch sein mag – die Hürde war hoch …..

Es war ein Sonntag – Oma wollte Rosamunde Pilcher schauen und ich hab dabei gebügelt. Der Fernseher war laut – so richtig laut und dann beugte sich Oma vor und „rief“

„Kannst du was verstehen?“

Das war’s ….. der Termin beim Ohrenarzt war schnell gemacht – der nächste Termin für das Hörgerät auch. Ich habe vorher im Internet geschaut – wer gute Bewertungen hat.

Bei diesem Termin war es auch für mich wichtig zu erfahren, dass Oma eine gewisse Frequenz nicht mehr hören konnte – hieß im Alltag, dass sobald sich 2 Menschen unterhalten haben, hat sie nichts mehr mitbekommen.

Es war ein toller Moment – als ich ihr am Abend – vorm zu Bett gehen die Hörgeräte in die Box gepackt habe und sie dasd erste Mal den großen Unterschied mitbekommen hat.

Es ist schon bemerkenswert, dass so ein Hörgerät für das MITEINANDER echt wichtig ist – denn nur wer HÖRT – kann sich einbringen und am miteinander mitmachen 😁

Oma will es auf jeden Fall nicht mehr missen 👍

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